EPAM erhält Status eines Vorzugslieferanten des Bosch-Konzerns

EPAM Systems, der führende Dienstleister im Bereich Softwareentwicklung und IT-Outsourcing (ITO) in Mittel- und Osteuropa (CEE), verkündete heute, dass dem Unternehmen vom Bosch-Konzern der Status eines Vorzugslieferanten ("Preferred Supplier") verliehen wurde. Mit der Auszeichnung wird die herausragende Leistung bei kundenspezifischer Softwareentwicklung und beim Anwendungssupport der letzten drei Jahre anerkannt und gewürdigt.

EPAM ist seit 2007 Entwicklungspartner des Bosch-Konzerns und führte bereits verschiedene kritische Softwareprojekte erfolgreich durch. Die neueste Entwicklung ist ein kundenspezifisches Supplier Relationship Management (SRM) System, das verschiedene bestehende Alt-Anwendungen ersetzt. Es ermöglicht Geschäfte mit Zehntausenden globalen Lieferanten und stellt umfangreiche SRM-spezifische BI-Funktionalität sowie eine Vielzahl von Möglichkeiten bei der Lieferantenanalyse der Bosch-Führungsebene zur Verfügung. Die Entwicklung und stetige Verbesserung der Lösung erfolgt durch EPAM Entwicklerteams aus Belarus und Russland, unterstützt und koordiniert von EPAM Business Analysten und Engagement Managern aus Deutschland. Dieser Ansatz sichert eine Balance von Technologie und Qualitätsmanagement bei gleichzeitig tiefem Verständnis kundenspezifischer Geschäftsprozesse.

"Jede Kundenauszeichnung oder -anerkennung ist eine Ehre für alle EPAM Mitarbeiter. Angesichts der bekannt strengen Anforderungen hinsichtlich Spitzenleistungen und Qualität, die der Bosch-Konzern auf globaler Ebene in allen Entwicklungsbereichen, einschließlich der Software, stellt, sind unsere Teams ausserordentlich stolz, als Vorzugslieferant ausgewählt worden zu sein", kommentierte Karl Robb, President EU Operations, Executive VP EPAM Group. "EPAMs ausgezeichnete Technologiekompetenz, ein umfangreiches Domain-Wissen und die Leistungen bei der Lieferung komplexer Softwarelösungen resultieren in einer stabilen, flexiblen und hochverfügbaren Anwendung. Diese bietet unserem Kunden durch die signifikante Prozessoptimierung einen entsprechenden Wettbewerbsvorteil."

Everest Group qualifiziert EPAM als "Must-Know" Outsourcing-Anbieter und die führende Alternative zu Indien in Zentral- und Osteuropa

EPAM Systems wurde von der Everest Group als der "Must-Know" Dienstleister für Softwareentwicklungs- und IT-Outsourcing (ITO) aus Zentral- und Osteuropa ausgewählt.

Das Research Institute der Everest Group veröffentlichte vor kurzem die Ergebnisse einer Studie, die das Ziel hatte, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie globale Sourcing-Risiken effektiv zu bewältigen sind. Der Report mit dem Titel "Emerging Markets Suppliers: A valuable Lever for Risk Diversification" identifiziert die Notwendigkeit für Kunden mit anspruchsvollen Outsourcing-Anforderungen ein globales Dienstleister-Portfolio aufzubauen. Es ist als Alternative zu einem auf Indien zentrierten Liefermodell als Teil einer globalen Diversifizierungsstrategie zu betrachten. Die Analysten raten den Einkäufern sich besonderes auf sich schnell entwickelnde Regionen wie Brasilien, Zentral- und Osteuropa, Israel, Mexiko, den Philippinen und Südafrika zu konzentrieren. Aus diesen sechs Regionen hat die Everest Group jeweils den führenden Anbieter untersucht, den sie für das Sourcing-Risikomanagement empfiehlt. Laut der Studie "… verfügen [diese sechs Anbieter] über die notwendige Größe, und unterstützen durch ihre Investitionen in ihre Lieferfähigkeit und in den Einsatz von branchenspezifischen Best Practices erfolgreich Global 1000-Unternehmen."


"In den letzten fünf Jahren konnten sich aufstrebende Anbieter, wie die in unserer Studie genannten, als eine Option für Unternehmen positionieren, die auf der Suche nach einer Diversifikation ihres Anbieter- und Lieferstandort-Portfolios sind", erläutert Jimit Arora, Research Director bei Everest. "Unternehmen, die ein Sourcing in diesen neuen Märkten planen, sollten diese Dienstleister ernsthaft in Betracht ziehen."



"Seit 2008 kommt ein wesentlicher Teil unseres Neugeschäfts von Kunden, die bereits auf indische Dienstleister zugreifen. Mehr als die Hälfte dieser Kunden bevorzugen heute eine Zusammenarbeit mit mehreren Anbietern aus verschiedenen Regionen. Es ist gut sehen, dass Everest als unabhängiger Experte die Bedeutung dieser Multi-Location Sourcing-Strategie für Outsourcing-Anwender erkannt hat und Zentral- und Osteuropa als eine der weltweit führenden Regionen für komplexe Softwareentwicklung qualifiziert. Wir sind sehr erfreut, dass der Everest Report EPAM Systems als den "Must-Know" Dienstleister in unserer Region herausgestellt hat. Diese Anerkennung ist das Ergebnis von mehr als 15 Jahren kontinuierlichem Erfolg bei der Lieferung von hochqualitativen Dienstleistungen an die führenden Software-Produkt- und Technologieunternehmen, sowie an die weltweit aufgestellten Unternehmen der Fortune 1000", kommentiert Arkadiy Dobkin, EPAM Präsident und CEO.



Eine Kopie des Everest Reports steht Ihnen unter der Adresse http://www.epam.com/e-library-download-whitepapers.aspx als Download zur Verfügung.

Global Services 100 benennt die besten ITO und BPO Service Provider

Die 2009 Global Services 100 Rangliste ist eine Aufstellung der weltweit innovativsten Outsourcing-Dienstleister. Die Liste ist Ergebnis einer gemeinsamen Studie der Outsourcing-Experten von neoIT und Global Services Media. Die Studie zeigt die Leistungsfähigkeit der Unternehmen auf Basis eines Kriterienkatalogs auf, der vier Bereiche umfasst: Unternehmensgröße (Umsatz, Anzahl der Mitarbeiter, geografische Abdeckung, usw.), Kundenbeziehungen (Kundenbasis, Referenzen und Empfehlungen, durchschnittliche Vertragsgröße, usw.), operative Leistungsfähigkeit (Umfang und Tiefe des Dienstleistungsangebots, Lieferfähigkeit, Qualitätsmanagement, Branchenabdeckung, usw.) sowie ein weiterer Bereich, der Kriterien wie Mitarbeiterweiterbildung sowie Mitarbeiterfluktuation berücksichtigt.

Global Services ist eine Medienplattform deren Portfolio ein Magazin, ein Webportal, Veranstaltungen, verschiedene Newsletter sowie kundenspezifische Lösungen abdeckt. Zu ihrer Zielgruppe gehören Unternehmensexperten, die sich mit dem Sourcing und Management von Business- und Technologiedienstleistungen auseinandersetzen. Global Services ist ein Teil von CyberMedia (India) Limited.

Top 10 Service Providers: IT Services
1. Tata Consultancy Services (TCS)
2. Infosys Technologies
3. HCL Technologies
4. Computer Sciences Corporation (CSC)
5. L&T Infotech
6. Wipro Technologies
7. EPAM Systems
8. Patni Computer Systems
9. Neusoft
10. Collabera

Die Ranglisten in weiteren Kategorien der Global Services 100 finden Sie hier.

Quelle: Global Services Media

Osteuropäischer IT-Outsourcer weiterhin auf Erfolgskurs

EPAM Systems, einer der führenden IT-Outsourcing Dienstleister nicht nur in Mittel- und Osteuropa, verbreitete diese Woche eine weitere Erfolgsmeldung. Dieses Jahr verbesserte sich das Softwareentwicklungsunternehmen in der in der Liste der 500 weltgrößten Software- und Dienstleistungsanbietern – The Software 500 – gleich um 37 Positionen und belegte damit Rang 190.

Software 500 ist eine umsatzbasierte Rangliste der weltgrößten Software- und Dienstleistungsanbieter, und richtet sich an IT-Experten, Softwareentwickler und Manager in mittleren bis großen Unternehmen, die an der Beschaffung von Software und Dienstleistungen beteiligt sind. Software 500 ermöglicht es IT-Managern und IT-Mitarbeitern, Softwarehäuser zur Anbahnung von Geschäftsbeziehungen einzugrenzen und in die engere Wahl zu nehmen.

1993 gegründet ist EPAM Systems mit über 4.500 IT-Spezialisten an einer Vielzahl von Entwicklungszentren u.a. in Ungarn, Russland, Weißrussland und der Ukraine das größte IT-Outsourcing Unternehmen in Mittel- und Osteuropa. Das Dienstleistungsangebot von EPAM deckt den gesamten Produktlebenszyklus ab. Es beinhaltet den Bau von Prototypen im Rahmen von Machbarkeitsstudien, Entwicklung, Testing, Betrieb, sowie Wartung und Support von unterschiedlichsten Softwareprodukten. Die Spanne der Projekte reicht von führenden ERP und E‑Commerce-Produkten bis zur eingebetteten Steuerungs-Software komplexer elektronischer Geräte. Darüber hinaus liefert EPAM Dienstleistungen in den Bereichen Architekturberatung und -entwurf, kundenspezifische Software-Entwicklung, Portierung und Plattform-Migration, sowie die Implementierung komplexer unternehmenskritischer Softwarelösungen auf der Basis von Standardprodukten.

Quelle: Portal der Wirtschaft

Krise zwingt Anbieter zum Global Sourcing

Aufgrund der offensichtlichen Kostenvorteile kann sich auch der deutsche Mittelstand der Integration von Nearshore-Komponenten nicht länger entziehen.

Das Thema Kostensenkung hat in den Unternehmen spätestens seit Beginn der Finanzkrise und der sich abzeichnenden Rezession wieder oberste Priorität. Nach Schätzung von Berlecon Research werden davon vor allem Offshore-Anbieter profitieren. Die Preise für Nearshore- bzw. Offshore-Services betragen bislang nur einen Bruchteil der in Deutschland üblichen Tagessätze für gleichartige IT-Dienstleistungen, argumentieren die Experten. Abgesehen von der rasanten Lohnsteigerung in klassischen Niedriglohnregionen wie Indien würden bis zum Ausgleich der Preise im IT-Dienstleistungsmarkt noch einige Jahre vergehen.

Während fast alle großen IT-Anbieter mittlerweile über eigene Near- und Offshore-Kapazitäten verfügen, ist der deutsche Mittelstand hier bislang wenig aktiv. Berlecon geht aber davon aus, dass angesichts des steigenden Kostendrucks auch viele kleinere IT- und TK-Anbieter die Möglichkeiten zur Integration von Near- und Offshore-Komponenten prüfen werden. Die Analysten empfehlen diese Strategie eindeutig: "Globales Sourcing im ITK-Umfeld ist auch für Mittelständler realisierbar und lohnend", schreiben sie in der Marktanalyse "Near- und Offshore-IT-Services 2008". Das zeige ein weiterer Bericht, der anhand von vier Fallstudien illustriert, wie mittelständische IT-Unternehmen mit Hilfe von Spezialisten Nearshore-Kapazitäten aufbauen und erfolgreich in das eigene Leistungsportfolio integrieren.

Quelle: Computerwoche.de

IDC senkt Prognose für IT-Markt in EMEA

IDC erwartet für den Wirtschaftsraum Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) 2009 jetzt noch knapp drei Prozent Wachstum des IT-Markts. Das sind 1,5 Prozent weniger als beim letzten Forecast (vor der Finanzkrise). Laut Prognose sollen in Westeuropa die IT-Investitionen auf nur noch 1,2 Prozent sinken und dabei einen deutlichen Rückgang der Kapitalanlagen und ein rückläufiges Bruttoinlandsprodukt widerspiegeln; die Regionen in Zentral- und Osteuropa sowie Nahost/Afrika dürften aber weiterhin recht gesunde Zuwächse (9,4 respektive 8,5 Prozent) aufweisen.

Von den Kürzungen dürften vor allem die (frei verfügbaren) Ausgaben für Hardware betroffen sein, schätzt IDC. PC-Austauschzyklen würden verschoben, und auch die Nachfrage nach Servern und Storage soll sinken angesichts der verschobenen oder zusammengestrichenen Projekte. Bei den Ausgaben für Software soll sich das Wachstum auf 4,1 Prozent nahezu halbieren. Investitionen für Upgrades von Business-Software würden verschoben, speziell im Bereich der Infrastruktur. Auch der Markt für IT-Services werde die Rezession zu spüren bekommen, weil der Bedarf an projektorientierten Dienstleistungen sinke; überdies könnte der Druck steigen, bestehende Outsourcing-Verträge nachzuverhandeln, so die Prognose der Marktforscher.

Quelle: Computerworld.ch

Steigerung der Outsourcing-Budgets in 2009

Die Finanzkrise sowie die drohende Rezession führten dazu, dass die IT-Ausgaben generell gesenkt wurden. Doch anders sieht es auf dem IT-Outsourcing Markt aus: Nach Planungen der Anwender sollen 2009 die Outsourcing-Ausgaben tendenziell steigen. Hierzu befragte die Experton Group 66 deutsche Anwenderunternehmen, die bereits IT-Bereiche ausgelagert haben: 25 Prozent davon rechnen für das kommende Jahr mit höheren Outsourcing-Budgets als 2008. 15 Prozent gehen von abnehmenden Ausgaben aus, und bei 60 Prozent der Befragten sollen die Budgets für externe IT-Dienstleistungen konstant bleiben. Laut den Analysten ist dies ein deutliches Zeichen dafür, dass der Outsourcing-Markt in Zukunft weiter wachsen wird. Dabei bleibt das selektive Auslagern beliebt. Die Anwender stellen ihre Budgets immer häufiger für kleinere Deals bereit.

Die verschiedenen Sourcing-Modelle erfordern unabhängig vom Umfang des jeweiligen Deals unterschiedliche Outsourcing-Budgets. So fallen bei einem Komplett-Outsourcing naturgemäß höhere Kosten an als etwa bei einem Outtasking-Vorhaben.

Quelle: Computerwoche

Weltweiter wirtschaftlicher Rückgang und IT-Outsourcing: Wahrheit und Mythen

TEAM International wirft einen Blick auf die jüngsten Studien über den Einfluss der Weltwirtschaftskrise auf das IT-Outsourcing und gibt Expertenmeinungen darüber, wie die auslagernden Unternehmen aus der entstandenen Situation profitieren können, bekannt.

Es ist schwer zu leugnen, dass die heutige globale Wirtschaft durch die Herausforderungen auf dem Immobilienmarkt, im Bank- und Finanzdienstleistungssektor einer harten Probe ausgesetzt wurde. Die Angst ging um den Ball, auch die IT-Outsourcing-Industrie werde durch die Krise in den Abgrund gezogen, was sich in einem dramatischen Rückgang bei der Zahl der Offshore-Verträge widerspiegeln wird. Wie dem auch sei, scheint die Situation den jüngsten Studien zu folge nicht schlimm zu sein. Ganz im Gegenteil. Laut EquaTerra, einer Sourcing-Beratungsfirma, verzeichnen 40 Prozent der befragten Outsourcing-Dienstleister sogar eine höhere Nachfrage nach ihren Services, statt einem wirtschaftlichen Rückgang.

Die Offshoring-Industrie wird vom Kostendruck der Endverbraucher profitieren. In der Europäische Union scheint die Nachfrage sogar momentan über der aus den USA zu liegen. 34 gegen 25 Prozent in den USA. Dennoch gaben 38 Prozent der befragten Unternehmen zu, ihre Outsourcing-Geschäfte angesichts der unklaren Marktsituation kurzfristig eingeschränkt oder gar auf Eis gelegt zu haben. Doch steht tatsächlich die Krise dahinter oder einfach nur die allgemeine Panik? Laut Martyn Hart von der National Outsourcing Association brachte man Offshore-Outsourcing schon immer mit erheblicher Kostenreduzierung in Verbindung. Viele Unternehmen haben für die kommenden Jahre eine aggressive Politik zur Kostenreduzierung ausgerufen, was wohl dazu führen wird, das die Zahl der Offshoring-Verträge erheblich steigt.

Der jüngsten Studie von Forrester Research zu Folge haben 46 Prozent der 268 Global 2000 Unternehmen ihre IT-Budgets zeitweilig reduziert, während nur 21 Prozent die Ausgaben für IT-Dienstleistungen gesenkt haben. Daraus kann man schließen, dass in Sparzeiten wie diesen, die Investitionen in das IT-Offshoring weiterhin fließen werden. Darüber hinaus werden auch solche zum Outsourcing gezwungen sein, die diesen Schritt bislang nicht gegangen sind, um Kosten zu sparen.

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Erfolgreiches IT-Outsourcing in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit

Erfolgreiches IT-Outsourcing in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit
Erfolgreiches Multisourcing ist ein Hauptthema auf der Gartner Technologie und Strategie Konferenz 2008 am 2. und 3. Dezember in Frankfurt. Laut dem IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner müssen IT und Geschäftsführung in Unternehmen gemeinsam mit den Outsourcing-Dienstleistern ein magisches Dreieck aus Verständnis, Zusammenarbeit und Zielorientierung bilden, um erfolgreiche IT Sourcing-Projekte umzusetzen.

Die Finanzkrise und die daraus resultierende wirtschaftliche Unsicherheit führen bei vielen Unternehmen zwangsläufig zu einer Überprüfung auch der internen IT-Infrastruktur auf der Suche nach Flexibilität und Agilität. Outsourcing von bestimmten Prozessen und Dienstleistungen ist hierbei ein oft gewählter Weg, diese Ziele bei optimalem Einsatz der Ressourcen zu erreichen. Viele Sourcing-Projekte scheitern jedoch, weil die IT und damit auch die IT-Dienstleister eine zu geringe Sichtbarkeit im gesamten Unternehmen haben und damit ihre Aufgaben zu wenig mit den übergeordneten Geschäftszielen abstimmen können. Laut der Gartner CIO-Studie 2008 trifft es auf 61 Prozent der befragten Unternehmen zu, dass der CIO keinen direkten Zugang zur Geschäftsführung hat.

Das Magische Dreieck – Verständnis, Zusammenarbeit und Zielorientierung

Outsourcing gelingt am besten, wenn die drei beteiligten Gruppen, also Geschäftsführung, IT-Abteilung und externe Dienstleister ein Verständnis füreinander entwickeln. Wenn der Dienstleister zum Beispiel direkten Input von der Geschäftsebene bekommt, kann er deren Anforderungen besser verstehen und damit proaktiver und effizienter werden. Die Geschäftsleitung wiederum kann bei einem besseren Verständnis von IT und externen Partnern deren Wert besser einschätzen und teilt im Umkehrschluss auch die eigenen Ziele und Vorstellungen stärker mit den beiden Partnern, wodurch IT und Dienstleister strategischer und zielorientierter arbeiten.

Ein solches ‚magisches Dreieck schafft also mehr Verständnis, bessere Zusammenarbeit und letztendlich einen höheren Geschäftsnutzen für das gesamte Unternehmen. „Die Mehrheit der Unternehmen bemüht sich nicht ausreichend, Business und IT aufeinander abzustimmen. Dabei gibt es auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz genügend Beispiele von Unternehmen, die mit Hilfe einer übergreifenden und damit erfolgreichen Zusammenarbeit die Ergebnisse von Sourcing-Projekten entscheidend verbessert haben“, so Frank Ridder.

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IT-Outsourcer aus Osteuropa auf Expansionskurs

Im Rahmen einer globalen Expansionspolitik verstärkt EPAM Systems, globaler Service Provider im Bereich Softwareentwicklung und IT-Outsourcing mit Entwicklungszentren in Mittel- und Osteuropa, weiterhin seine Präsenz auf den lokalen Märkten in Europa mit der Eröffnung seiner ersten Niederlassung in Schweden unter der Leitung von Stephen Bannister als Vice President Delivery, Nordics. Das Büro in Stockholm ist die erste von mehreren geplanten Niederlassungen in Skandinavien, das EPAMs Kunden aus Nordeuropa “onshore” im Bereich Beratung und Support unterstützen soll. Darüber hinaus haben die Kunden mit EPAM Zugriff auf über 4.500 hochqualifizierte Programmierer in Ungarn, der Ukraine, Weißrussland und Russland.

Stephen Bannister, Vice President of Delivery von EPAM Systems Nordic AB, wird sich gleich zu Beginn auf die Zusammenstellung des nordeuropäischen Management- und Delivery-Teams für EPAMs Praktiken im Bereich Softwareentwicklung, Wartung und Support, BI, Kapitalmärkte, Integration von Unternehmensanwendungen und QA-Testing, sowie auf die Eröffnung weiterer Büros in der Region konzentrieren.

Stephen Bannister bringt 26 Jahre an internationaler Erfahrung mit, davon 22 Jahre in Schweden. Zuletzt arbeitete Herr Bannister für das Beratungsunternehmen Lawson, dessen Geschäfte er in Schweden leitete. Davor stand Herr Bannister in einer verantwortlichen Position bei der Oracle Global Support Organization und spielte führende Rollen im Beratungsmanagement bei Netscape, SUN, Informix und ICL.

"Die Nachfrage nach Offshore- bzw. Nearshore-Dienstleistungen in Skandinavien steigt permanent, was das Timing für EPAM, den führenden Dienstleiter aus Mittel- und Osteuropa, mit seiner Reife und umfassenden Erfahrung perfekt macht, um in den hiesigen Markt einzusteigen," sagte Karl Robb, Executive Vice President von EPAM Systems, Inc., und Präsident von EPAM Europe. Laut Herrn Robb bietet EPAM mit seinem Modell die perfekte Alternative zum entfernten Offshoring sowie reinen Onshore-Dienstleistungen.

Quelle: EPAM Systems

Übernationaler Outsourcing-Verband für Mittel- und Osteuropa

2008 schlossen sich die nationalen Outsourcing-Verbände aus dem Baltikum, der Ukraine, Ungarn, Bulgarien und Rumänien zusammen, um den Mittel- und Osteuropäischen Outsourcing-Verband (CEEOA) zu gründen, dessen Aufgabe es ist, die gesamte MOE-Region als wettbewerbsfähige Alternative zu anderen globalen Offshoring-Standorten zu fördern sowie die Servicequalität und -umfang gemäß internationalen Standards zu steigern.

Die Länder aus Mittel- und Osteuropa sind einzeln vergleichsweise kleine Player auf dem globalen Markt für IT-Dienstleistungen und Business Process Outsourcing. Unzureichende internationale Handelserfahrung der regionalen Dienstleister und Kompetenzmangel im Bereich Geschäftsmanagement gehören u.a. zu Faktoren, die die MOE-Region bislang davon abgehalten haben, die durch die Globalisierung entstandenen umfangreichen Möglichkeiten in vollem Umfang zu realisieren. Die Konsolidierung der nationalen Outsourcing-Verbände wird diese Lücke schließen.

CEEOA präsentiert der Welt Mittel- und Osteuropa als den Outsourcing-Standort mit den umfassendsten Möglichkeiten, wo jährlich Tausende von neuen qualifizierten Fachkräften in den Arbeitsmarkt eintreten. Dienstleister aus dieser Region bieten ihren Kunden neben geographischer Nähe auch kulturelle sowie sprachliche Kompatibilität, konstant steigende Wirtschaftlichkeit, unterschiedliche Liefermodelle sowie Kooperationsbereitschaft. Das makroökonomische und politische Umfeld ist stabil und die Infrastruktur sehr gut entwickelt.

Lesen Sie mehr unter www.itonews.eu

IT-Experten weiterhin gefragt

Einer aktuellen Studie des deutschen Industrieverbandes BITKOM zufolge stehen in Deutschland derzeit rund 45.000 Stellen für IT-Experten offen. Demnach gibt es in der ITK-Branche 19.000 offene IT-Stellen, weitere 26.000 bieten die Anwenderbranchen. Laut BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer hatte die Finanzkrise bis dato offenbar kaum Einfluss auf den Arbeitsmarkt für IT-Experten. Die Zahl der offenen Stellen soll sogar leicht über dem Vorjahresniveau liegen. Mit anderen Worten, die Chancen für IT-Spezialisten sind hierzulande nach wie vor sehr gut. So habe etwa ein Drittel der rund 1.500 befragten ITK-Unternehmen aktuell eine oder mehrere offene Position in ihren Unternehmen zu bieten. Die mit Abstand meisten Jobs stellen die Anbieter von Software und IT-Diensten.

Ganz oben auf der Wunschliste stehen Software-Entwickler, die von zwei Drittel der ITK-Unternehmen mit freien IT-Stellen gesucht werden. Ebenfalls gesucht sind Projektmanager und IT-Berater. Dies ist hauptsächlich auf die benötigte Manpower für heutige IT-Projekte zurückzuführen, die in erster Linie aus Beratungsleistungen, individuellen Programmierungen und Schulungen bestehen. Seit dem Jahr 2000 haben Software-Häuser und IT-Dienstleister rund 100.000 neue Arbeitsplätze in Deutschland geschaffen. Mit 518.000 Jobs stellen sie heute den Großteil der insgesamt 829.000 Arbeitsplätze in der ITK-Branche. Im Gegensatz zur ITK-Industrie sind bei den Anwendern im Handel, im produzierenden Gewerbe und anderen Branchen vor allem IT-Administratoren gefragt, die für den reibungslosen Betrieb von IT-Systemen zuständig sind. Der Mangel an Spezialisten bleibt damit auch weiterhin ein gravierendes Problem für die ITK-Branche. 46 Prozent der befragten ITK-Unternehmen geben an, dass sie den Fachkräftemangel direkt spüren. »In absoluten Zahlen handelt es sich um rund 11.000 Stellen, die gar nicht oder nur schwer besetzt werden konnten«, so Scheer. Die Folge sei ein volkswirtschaftlicher Schaden von rund einer Milliarde Euro.

Wie stark sich die aktuelle Finanzkrise allerdings mittelfristig auf die Geschäfte im ITK-Sektor auswirken wird, sei derzeit nur schwer abzusehen. Zwar wird sich der Expertenmangel mit der abflauenden Konjunktur entschärfen, »es gibt aber einen demografisch bedingten, strukturellen Engpass für hochqualifizierte Nachwuchskräfte in praktisch allen technischen Disziplinen und der Informatik«, sagte Scheer. In den kommenden Jahren verabschiede sich eine geburtenstarke Generation hoch qualifizierter Techniker in den Ruhestand. Scheer fordert deshalb: »Das Bildungssystem in Deutschland ist nach wie vor nicht in der Lage, den Nachwuchsbedarf der Wirtschaft zu decken. Deshalb müssen die Reform des Bildungssystems und moderne Zuwanderungsregelungen auf der Tagesordnung der Politik bleiben.«.

Quelle: InformationWeek

IT Outsourcing Markt: Dienstleister profitieren von Konjunkturschwäche

Der Umsatz der IT-Outsourcing-Dienstleister darf in naher Zukunft zunehmen. Grund hierfür ist die weltweit schwächelnde Konjunktur. Zu diesem Schluss kommt Hartmut Lüerßen vom Marktforschungshaus Lünendonk in der aktuellen Ausgabe des IT-Wirtschaftsmagazins "CIO" (11/2008). Laut Lüerßen sollte sich der Fokus auf Kostenreduzierung verstärken und die Ausgaben für IT-Dienstleistungen zunehmen, wenn das Wirtschaftswachstum zurückgeht. Mit einem geschätzten jährlichen Wachstum zwischen 5,5 und rund acht Prozent bescheinigen Analysten dem Outsourcing-Sektor für die kommenden Jahre sehr gute Geschäfte. Einer Analyse der Experton-Marktforscher zufolge wird der deutsche Outsourcing-Markt 2010 ein Volumen von geschätzten 18 Milliarden Euro haben.

Deutlich verändert hat sich das Nachfrageverhalten seitens der Kunden. "Der Trend geht eindeutig weg vom Komplett-Outsourcing, bei dem alle IT-Aufgaben an einen einzigen Provider ausgelagert werden", sagt Bernd Schäfer, Managing Director Deutschland bei dem auf Outsourcing spezialisierten Beratungsunternehmen Technology Partners International. Die großen Outsourcing-Dienstleister wie etwa T-Systems, IBM Global Services oder Siemens IT-Solutions und Services haben sich laut "CIO" darauf eingestellt. So übernehmen sie statt der kompletten Unternehmens-IT heute entweder Teilbereiche oder andere Aufgaben, bei denen sie ihre Stärken ausspielen können.

Quelle: CIO.de

IT Outsourcing Events: Anwenderforum Outsourcing 2008

Bad Homburg, 11.11.2008 - 12.11.2008

6. Anwenderforum Outsourcing 2008 – Kongress zeigt, was geht und wie

Im Vordergrund des größten deutschsprachigen Outsourcing Kongresses, zu dem BITKOM, BDI, DIHK und die IHK Frankfurt im November zum sechsten Mal einladen, stehen Wissensvermittlung, Austausch und konkreter Nutzen.
Ziel des Anwenderforums ist es, eine neutrale Plattform zur Vermittlung von praxisorientiertem Know-How bereitzustellen, das Unternehmen und Organisationen bei ihrer Entscheidungsfindung hilft.

„Wir wollen den Teilnehmern auf Augenhöhe, also von Anwender zu Anwender zeigen, was im Outsourcing funktioniert, wie es funktioniert und wo die Fußfallen lauern. Hier geht es um praktische Hilfestellung und die Vermittlung von Wissen, Erfahrung und Best Practise – und das in den Bereichen und Themen, die im Outsourcing wirklich relevant sind und bewegen", erläutert Günter Weinrauch, Vice President Information Management bei PREMIERE Fernsehen und Vorsitzender des Programmbeirats des Anwenderforums Outsourcing 2008.

In über 60 Workshops, Vorträgen, Anwenderberichten und Diskussionen informieren rund 80 Experten, sprich Praktiker aus bekannten deutschen und international aktiven Unternehmen, aus öffentlichen Verwaltungen, Verbänden sowie Forschungseinrichtungen, darüber, was bei IT-gestützter Auslagerung von Geschäftsprozessen geht - vor allem aber, was funktioniert und wie.

Eckdaten des Anwenderforums Outsourcing 2008
Datum: 11.-12. November 2008
Ort: KongressCenter, Louisenstraße 58, 61348 Bad Homburg v. d. Höhe
URL: http://www.bitkom.org/anwenderforum
Themen

  1. Wertzuwachs durch Outsourcing
  2. Innovationen im Outsourcing – Mehrwerte für den Kunden
  3. Globales Sourcing
  4. Markt-Anforderungen und Trends
  5. Management der Outsourcingbeziehung (Governance)
  6. Outsourcing im Bereich Financial Services
  7. Outsourcing im Public Sector
  8. Security im Outsourcing und Compliance
Veranstalter: Bitkom Servicegesellschaft mbH

Quelle: BITKOM

Der erste Kompetenz- und Servicemarktplatz im SAP-Ecosystem ist entstanden

Ein Jahr nach Einführung hat der Betreiber ISV ecoNet GmbH, Walldorf, zum 25. September 2008 sein lösungsorientiertes Marktportal für SAP-Kunden einem grundlegenden Relaunch unterzogen. Es erfolgte auch eine Umbenennung von ehemals Solutionsparc auf jetzt Solutionsscout, um damit gleich schon mit dem Namen das umfassende Service-Angebot unter www.solutionsscout.com zu verdeutlichen. Das Portal findet für SAP-Anwender und -Interessenten unter der immer weiter wachsenden Menge von derzeit etwa 3.000 Add-on-Lösungen externer Softwareanbieter und IT-Dienst­leister die jeweils passenden heraus.

Der Solutionsscout: Die Nadel im Heuhaufen finden

Der Solutionsscout fungiert als zentrales Einstiegsportal für das SAP-Ecosystem. Im System sind derzeit mehr als 1.500 Anbieter- und Lösungsprofile mit Zusatzinformationen zu finden mit dem Ziel, die Suche und qualifizierte Vorauswahl von Lösungen und Anbietern zu erleichtern. Insofern bringt Solutionsscout die Suchenden mit den Anbietern von Erweiterungslösungen und Dienstleistungen rund um das weite Feld der SAP-Systeme zusammen. Neben Referenzkunden und ungeschminkten Angaben zu Stärken und Schwächen thematisiert der Solutionsscout auch die Kosten für Implementierung, Betrieb und Folgebetrieb sowie eine Schätzung der notwendigen Einarbeitungszeit und des Implementie­rungsaufwands; hinzu kommen die so wichtigen Möglichkeiten einer individuellen Anpassung.

Auf der Grundlage dieser Informationen unterstützt ISV ecoNet den weiteren Auswahlprozess, koordiniert je nach Bedarf auch Termine und begleitet Gespräche mit den Anbietern. Die Beratung erstreckt sich grundsätzlich auf die gesamte Angebotsphase, wobei Hilfestellungen rund um Qualitäts-, Service- oder Preisfragen genauso angeboten werden wie die Unterstützung beim Erstellen einer Ausschreibung und das enge Begleiten bis hin zum möglichen Vertragsabschluss. Außerdem liefert der Solutionsscout eine Vielzahl an SAP-spezifischen Informationen, die sowohl für den effizienten und effektiven Betrieb bestehender SAP-Systeme als auch für zukünftige Projektplanungen hilfreich sind. Registrierten Mitgliedern bietet das Portal eine Reihe von konkreten Vorteilen wie beispielsweise besondere Mitgliederrabatte, Tipps, kostenlose Downloads von Praxishilfen und andere Mehrwerte.

Mit seinem Solutionsscout präsentiert der Betreiber ISV ecoNet GmbH das weltweit erste Business-Portal für SAP-Anwender und -Interessenten. Die Special-Interest-Plattform vermittelt unter www.solutionsscout.com speziell für diese Zielgruppen Kontakte zum gesamten Anbietermarkt für SAP-nahe Produkte, Lösungen und Dienstleistun­gen. Darüber hinaus bietet ISV ecoNet individuelle Leadkampagnen und entwickelt Partner-Netzwerke mit innovativen und komplementären Produkten für große Software- und Technologieplattform-Hersteller.

Quelle: Solutionsscout.com

Indien als Innovationsstandort hochgejubelt. Stimmt das auch?

Indien wird oft als der Innovationsstandort schlechthin dargestellt, wo die Programmierer an den hiesigen Niederlassungen globaler Technologiehäuser neue komplexe Produkte für den globalen Markt entwickeln. Die Realität sieht etwas anders aus. Tatsächlich lassen die meisten Unternehmen in Indien lediglich ihre Produktwartung und das Testing, sowie die Entwicklung kleinerer Produktkomponenten verrichten, so Sudin Apte von Forrester Research Inc. und Vinay Deshpande, einer der Entwickler von Simputer, dem in Indien entwickelten Handheld-Computer. Ihre Meinung teilen auch andere Fachleute aus Indiens IT-Industrie.

"Die Situation ist mittlerweile viel besser als noch vor ein paar Jahren, doch sind die meisten indischen Niederlassungen multinationaler Softwarehäuser immer noch weit davon entfernt, die Produkte selbst zu bestimmen und zu gestalten“, sagte Deshpande. „Ein großer Teil der Produktinnovationen im Land kommt von kleinen und mittleren indischen Unternehmen“, fügte er hinzu.

Multinationale Technologieunternehmen behaupten oft in ihrer Werbung und ihren Pressetexten, innovative Produkte in Indien zu entwickeln, die Unternehmen in den Augen potentielle Mitarbiter attraktiver darstellen soll. Das behauptet ein Executive eines indischen Tochtertechnologieunternehmens unter Wahrung der Anonymität. Wie auch immer, eine Vielzahl der Technologieunternehmen sehen in Indien nach wie vor “eine unausschöpfliche Quelle an IT-Fachkräften”.

„Multinationale Technologiehäuser eröffnen Offshore-Entwicklungszentren in Indien, um hauptsächlich von den niedrigen Personalkosten hierzulande zu profitieren und Zugang zu dem Talent-Pool zu haben“, sagte Apte. „Doch Innovationen, die Erfindung und Entwicklung von wirklich neuen Produkten findet in den indischen Unternehmen nicht statt“.

Wenn Technologieunternehmen an indische Firmen outsourcen, so geschieht dies laut Apte meist auf Aufwandsbasis (Time and Material), was natürlich die Art der in Indien getätigten Arbeit widerspiegelt.

Es gibt allerdings auch Ausnahmen. Zum Beispielt annoncierte Intel Corp. am vergangenen Montag, dass seine neuen Xeon 7400 Series für Server-Chips in Indien entwickelt wurden. Unternehmen wie Intel oder Texas Instruments Inc. haben mit der Entwicklung neuer Produkte in Indien begonnen, doch sind solche Beispiele eher die Ausnahme.

In langfristiger Perspektive werden immer mehr multinationale Technologieunternehmen den kompletten Produktlebenszyklus in Indien verrichten lassen. Nach guten Ergebnissen im Support, wollen einige dieser Unternehmen auch weiter gehen und auch die Produktentwicklung in Indien ausprobieren.

Quelle: Computerworld

Outsourcing Events: OutsourceWorld New York, 15.-16. Oktober 2008, New York

Bereits zum siebten Mal findet die 2008 OutsourceWorld New York Messe statt. Dieses Jahr am 15.-16. Oktober 2008 im Jacob Javits Convention Center in New York.

Auf der OutsourceWorld werden führende Entscheidungsträger aus den verschiedensten Branchen erwartet, die für die Wirtschaftlichkeit und Leistungsstärke in ihren Unternehmen verantwortlich sind. Falls Sie ein Unternehmen vertreten, das Business Services im Ausland einkauft oder dies in nächster Zukunft plant zu machen, müssen Sie bei diesem Event dabei gewesen sein.

Tauschen Sie Ideen und Meinungen mit Ihren Kollegen aus über 25 Ländern der Welt aus. Verpassen Sie nicht die Möglichkeit, ein Teil der neuen Global Economy zu werden.

Quelle: OutsourceWorld

IT-Services: Russland dem Rest der Welt voraus

Der russische IT-Dienstleistungsmarkt wuchs im letzten Jahr fast um die Hälfte auf über $4,4 Mrd., so Alexander Prokhorov von IDC. Laut den Analytikern von IDC ist dies die höchste Wachstumsrate weltweit. 47,2 Prozent mehr Umsatz brachte das Jahr 2007.

Nach der Klassifizierung von IDC bilden das Segment der IT-Services die Systemintegration (geschätzte 30,4 Prozent), IT-Beratung und Anwendungsentwicklung (28,8 Prozent), Wartung und Support von IT-Systemen und Anwendungen (18,7 Prozent), IT-Ausbildung und Trainings (4,3 Prozent). Der Finanzsektor war auch dieses Jahr der größte Abnehmer von IT-Dienstleistungen. Staatliche Strukturen stehen an Platz 2 mit 16,2 Prozent gefolgt von der Telekommunikationsbranche mit 13,1 Prozent.

Laut IDC gehörten zu den Top 10 der russischen IT-Dienstleister die Unternehmen IBS, Technoserv, Croc, Optima, Lanit, Compulink, I-Teco, HP, EPAM Systems und R-Style.

Unter anderen nennt Alexander Prokhorov die steigenden Ölpreise und den Beginn einer ganzen Reihe großer nationaler IT-Projekte, auch in den Regionen, als wichtige Gründe für rasante Entwicklung des IT-Dienstleistungsmarktes in Russland. Die stabile politische Lage sowie das günstige Investitionsklima haben ebenfalls einen positiven Einfluss auf das Wachstum gehabt.

Kurz vor der IDC-Studie untersuchte den russischen IT-Dienstleistungsmarkt auch das französische Marktforschungsunternehmen Pierre Audoin Consultants (PAC). Auch PAC bewertete das Volumen von Russlands IT-Dienstleistungsbranche im vergangenen Jahr mit €3 Mrd. oder $4,4 Mrd. Laut PAC betrage allerdings die Wachstumsrate im Vergleich zu 2006 nur 18 Prozent, was immerhin eine der höchsten Wachstumsraten weltweit ist. Der Grund für die unterschiedlichen Schätzungen liegt, so PAC, in den Fehlschätzungen von IDC in den vergangenen Jahren. Dennoch liegt Russland mit 18 Prozent weit vor Westeuropa (gerade mal 6,6 Prozent) und vor Osteuropa mit 15 Prozent. Die Integratoren, die an der IDC-Studie teilnahmen, haben keine Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Schätzungen von IDC. Die Unternehmen bestätigen die hohen Wachstumsraten und blicken optimistisch in die Zukunft, so erwartet man in den nächsten 3-5 Jahren auf dem russischen IT-Dienstleistungsmarkt Wachstumsraten über 20 Prozent jährlich.

Das Potential des Marktes ist groß. Zwar können die politischen und wirtschaftlichen Krisen, die in letzter Zeit die Welt erschüttern, das Wachstumstempo in kurzfristiger Perspektive hemmen. Aber langfristig gesehen kann durchaus mit einem jährlichen Wachstum zwischen 25-30 Prozent gerechnet werden.

Quelle: CNews (in Russisch)

Die IT-Budgets werden kleiner

Etwa 40 Prozent der Großunternehmen haben laut Forrester ihre Budgets für IT-Zwecke im laufenden Jahr gekürzt. Der Grund liegt in der allgemein schlechten Konjunktur überwiegend aus den USA, was sich natürlich auch auf die Weltwirtschaft auswirkt. So das US-amerikanische Marktforschungsunternehmen Forrester Research. An der Studie nahmen 950 IT-Manager aus den USA und Europa teil, die zu ihren Ausgaben für IT-Services, sowohl ihre Strategie und Prioritäten befragt wurden.

Die Studie zeigt klar, dass die Budgets der Großfirmen angesichts der sich verlangsamten Weltwirtschaft bereits zurückgegangen sind. 43 Prozent, also fast die Hälfte der Unternehmen, gaben dies zu. 24 Prozent haben Neuinvestitionen auf Eis gelegt, und nur 28 Prozent behaupteten, die Krise habe bislang keine Auswirkung auf ihre IT-Budgets gehabt. Die Kürzung der Budgets hat zur Folge, dass der Druck auf die Dienstleister steigt. Ein Großteil der Firmen (über 70 Prozent) will die Preise seiner Anbieter drücken. Andere (ca. 16 Prozent) haben es bereits in die Tat umgesetzt.

Am härtesten wurde die Finanzindustrie getroffen. Grund hierfür liegt in der Immobilienkrise in erster Linie in den USA, aber auch in UK und Spanien. Im Finanzsektor haben fast die Hälfte (49 Prozent) der von Forrester befragten Finanzdienstleister ihr Budget bereits gekürzt. In der Unterhaltungsindustrie (Medien, Unterhaltung, Freizeit) liegt dieser Wert bei immerhin 39 Prozent. Es ist auch nicht verwunderlich, dass es den IT-Abteilungen in Europa besser geht, als denen hinter dem Atlantik. 31 Prozent gegen 49 Prozent in den USA, die gezwungen waren ihre IT-Ausgaben zu reduzieren. Die Umfrage fand aber vor Ende Juni statt, ein ganz aktuelles Bild könnte schon anders aussehen.

Nichtsdestotrotz nimmt der Trend zu Outsourcing und Offshoring nicht ab. Die Auslagerung an externe Dienstleister aus dem Ausland wird weiterhin zunehmen. So will fast die Hälfte (45 Prozent) der Großunternehmen vermehrt den Betrieb von Anwendungen auslagern und fast gleich viele (43 Prozent) wollen auch Infrastruktur auslagern. Gleich viele sagten, sie wollten Services (zum Beispiel Software-Entwicklung) vermehrt Offshore einkaufen. Weiterhin ein Megatrend bleibt die Auslagerung des Netzwerk-Managements und der Bau von konvergenten (Sprache und Daten auf einem Netz) Telekommunikationsinfrastrukturen.

Nur neun Prozent aller Großunternehmen gaben zu, Offshore-Kapazitäten heute wo immer und wann immer es geht einzusetzen. Doch wird diese Zahl noch weiter steigen: 14 Prozent sagen, sie wollen vermehrt in Niedriglohnländern beschaffen und 19 Prozent wollen Pilotversuche in dieser Richtung fahren.

Über die Hälfte (52 Prozent) der Befragten sagten, die größte Herausforderung beim Outsourcing bestehe darin, dass die Einsparungen nicht den Erwartungen entsprächen, etwa 40 Prozent seien mit der Qualität der erbrachten Services unzufrieden und beklagten die Unfähigkeit der Anbieter, die Verträge den neuen Geschäftsanforderungen anzupassen.

Quelle: Inside-IT

Abrechnung nach Bedarf und Flexibilität sind für deutsche Firmen unwichtig

Beim Anwendungs-Outsourcing wollen deutsche Unternehmen vor allem Kosten transparent machen und auch senken. Die Abrechnung nach Bedarf spielt dabei allerdings noch eine untergeordnete Rolle – trotzdem bauen Anbieter wie T-Systems ihre Cloud-Computing-Kapazitäten aus.

Das Kostenthema steht für deutsche Unternehmen beim Anwendungs-Outsourcing an erster Stelle, zeigt eine Befragung der Experton Group unter 60 deutschen Unternehmen. Die Aspekte Kostentransparenz sowie Senkung der IT und Business-Kosten rangieren danach in der Wichtigkeit ganz oben.

Zudem wollen Firmen via Anwendungs-Outsourcing die Leistungsfähigkeit und Servicequalität verbessern sowie über Harmonisierung und Konsolidierung die Standardisierung vorantreiben. Dagegen gilt der Wunsch, IT nach Bedarf zu bezahlen, als eher unwichtig. Er rangiert auf dem vorletzten Platz – kurz hinter der Erhöhung der Flexibilität .

Bei vielen Anwender spielt also das flexible und nach Bedarf abgerechnete On-Demand- oder Utility-Computing derzeit noch eine eher untergeordnete Rolle. Trotzdem rüsten sich die Anbieter schon für das beschworene Zeitalter des Cloud Computing. Etwa hat T-Systems erst kürzlich seine Rechenkapazitäten für das Cloud Computing deutlich ausgebaut. Nach einer Erweiterung des Rechenzentrums in Singapur hat die Geschäftskundensparte der Deutschen Telekom auch im Münchner Datacenter einen neuen Abschnitt offiziell in Betrieb genommen.

Die Investitionen in der bayerischen Landeshauptstadt liegen im oberen einstelligen Millionen-Eurobereich. Der IT-Dienstleister erhöht damit die Kapazität der Münchner Rechenfabrik um mehr als 1500 Quadratmeter IT-Bruttofläche, ein Plus von zehn Prozent. Der neue Abschnitt erfülle besonders hohe Anforderungen an die Sicherheit, betont T-Systems: die Verfügbarkeit liegt bei 99,995 Prozent, Energie und Kühlung werden auf mehreren Wegen zugeführt, alle Komponenten sind doppelt vorhanden und die Geräte in Reserve laufen im Stand-by-Betrieb.

T-Systems bietet insbesondere im Bereich SAP weltweit dynamische Dienste an, die sich dem aktuellen Geschäftsverlauf anpassen. Mehr als 200 Geschäftskunden machen davon bereits Gebrauch.

Quelle: Computerzeitung