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EPAM erhält Status eines Vorzugslieferanten des Bosch-Konzerns

EPAM Systems, der führende Dienstleister im Bereich Softwareentwicklung und IT-Outsourcing (ITO) in Mittel- und Osteuropa (CEE), verkündete heute, dass dem Unternehmen vom Bosch-Konzern der Status eines Vorzugslieferanten ("Preferred Supplier") verliehen wurde. Mit der Auszeichnung wird die herausragende Leistung bei kundenspezifischer Softwareentwicklung und beim Anwendungssupport der letzten drei Jahre anerkannt und gewürdigt.

EPAM ist seit 2007 Entwicklungspartner des Bosch-Konzerns und führte bereits verschiedene kritische Softwareprojekte erfolgreich durch. Die neueste Entwicklung ist ein kundenspezifisches Supplier Relationship Management (SRM) System, das verschiedene bestehende Alt-Anwendungen ersetzt. Es ermöglicht Geschäfte mit Zehntausenden globalen Lieferanten und stellt umfangreiche SRM-spezifische BI-Funktionalität sowie eine Vielzahl von Möglichkeiten bei der Lieferantenanalyse der Bosch-Führungsebene zur Verfügung. Die Entwicklung und stetige Verbesserung der Lösung erfolgt durch EPAM Entwicklerteams aus Belarus und Russland, unterstützt und koordiniert von EPAM Business Analysten und Engagement Managern aus Deutschland. Dieser Ansatz sichert eine Balance von Technologie und Qualitätsmanagement bei gleichzeitig tiefem Verständnis kundenspezifischer Geschäftsprozesse.

"Jede Kundenauszeichnung oder -anerkennung ist eine Ehre für alle EPAM Mitarbeiter. Angesichts der bekannt strengen Anforderungen hinsichtlich Spitzenleistungen und Qualität, die der Bosch-Konzern auf globaler Ebene in allen Entwicklungsbereichen, einschließlich der Software, stellt, sind unsere Teams ausserordentlich stolz, als Vorzugslieferant ausgewählt worden zu sein", kommentierte Karl Robb, President EU Operations, Executive VP EPAM Group. "EPAMs ausgezeichnete Technologiekompetenz, ein umfangreiches Domain-Wissen und die Leistungen bei der Lieferung komplexer Softwarelösungen resultieren in einer stabilen, flexiblen und hochverfügbaren Anwendung. Diese bietet unserem Kunden durch die signifikante Prozessoptimierung einen entsprechenden Wettbewerbsvorteil."

Everest Group qualifiziert EPAM als "Must-Know" Outsourcing-Anbieter und die führende Alternative zu Indien in Zentral- und Osteuropa

EPAM Systems wurde von der Everest Group als der "Must-Know" Dienstleister für Softwareentwicklungs- und IT-Outsourcing (ITO) aus Zentral- und Osteuropa ausgewählt.

Das Research Institute der Everest Group veröffentlichte vor kurzem die Ergebnisse einer Studie, die das Ziel hatte, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie globale Sourcing-Risiken effektiv zu bewältigen sind. Der Report mit dem Titel "Emerging Markets Suppliers: A valuable Lever for Risk Diversification" identifiziert die Notwendigkeit für Kunden mit anspruchsvollen Outsourcing-Anforderungen ein globales Dienstleister-Portfolio aufzubauen. Es ist als Alternative zu einem auf Indien zentrierten Liefermodell als Teil einer globalen Diversifizierungsstrategie zu betrachten. Die Analysten raten den Einkäufern sich besonderes auf sich schnell entwickelnde Regionen wie Brasilien, Zentral- und Osteuropa, Israel, Mexiko, den Philippinen und Südafrika zu konzentrieren. Aus diesen sechs Regionen hat die Everest Group jeweils den führenden Anbieter untersucht, den sie für das Sourcing-Risikomanagement empfiehlt. Laut der Studie "… verfügen [diese sechs Anbieter] über die notwendige Größe, und unterstützen durch ihre Investitionen in ihre Lieferfähigkeit und in den Einsatz von branchenspezifischen Best Practices erfolgreich Global 1000-Unternehmen."


"In den letzten fünf Jahren konnten sich aufstrebende Anbieter, wie die in unserer Studie genannten, als eine Option für Unternehmen positionieren, die auf der Suche nach einer Diversifikation ihres Anbieter- und Lieferstandort-Portfolios sind", erläutert Jimit Arora, Research Director bei Everest. "Unternehmen, die ein Sourcing in diesen neuen Märkten planen, sollten diese Dienstleister ernsthaft in Betracht ziehen."



"Seit 2008 kommt ein wesentlicher Teil unseres Neugeschäfts von Kunden, die bereits auf indische Dienstleister zugreifen. Mehr als die Hälfte dieser Kunden bevorzugen heute eine Zusammenarbeit mit mehreren Anbietern aus verschiedenen Regionen. Es ist gut sehen, dass Everest als unabhängiger Experte die Bedeutung dieser Multi-Location Sourcing-Strategie für Outsourcing-Anwender erkannt hat und Zentral- und Osteuropa als eine der weltweit führenden Regionen für komplexe Softwareentwicklung qualifiziert. Wir sind sehr erfreut, dass der Everest Report EPAM Systems als den "Must-Know" Dienstleister in unserer Region herausgestellt hat. Diese Anerkennung ist das Ergebnis von mehr als 15 Jahren kontinuierlichem Erfolg bei der Lieferung von hochqualitativen Dienstleistungen an die führenden Software-Produkt- und Technologieunternehmen, sowie an die weltweit aufgestellten Unternehmen der Fortune 1000", kommentiert Arkadiy Dobkin, EPAM Präsident und CEO.



Eine Kopie des Everest Reports steht Ihnen unter der Adresse http://www.epam.com/e-library-download-whitepapers.aspx als Download zur Verfügung.

Osteuropäischer IT-Outsourcer weiterhin auf Erfolgskurs

EPAM Systems, einer der führenden IT-Outsourcing Dienstleister nicht nur in Mittel- und Osteuropa, verbreitete diese Woche eine weitere Erfolgsmeldung. Dieses Jahr verbesserte sich das Softwareentwicklungsunternehmen in der in der Liste der 500 weltgrößten Software- und Dienstleistungsanbietern – The Software 500 – gleich um 37 Positionen und belegte damit Rang 190.

Software 500 ist eine umsatzbasierte Rangliste der weltgrößten Software- und Dienstleistungsanbieter, und richtet sich an IT-Experten, Softwareentwickler und Manager in mittleren bis großen Unternehmen, die an der Beschaffung von Software und Dienstleistungen beteiligt sind. Software 500 ermöglicht es IT-Managern und IT-Mitarbeitern, Softwarehäuser zur Anbahnung von Geschäftsbeziehungen einzugrenzen und in die engere Wahl zu nehmen.

1993 gegründet ist EPAM Systems mit über 4.500 IT-Spezialisten an einer Vielzahl von Entwicklungszentren u.a. in Ungarn, Russland, Weißrussland und der Ukraine das größte IT-Outsourcing Unternehmen in Mittel- und Osteuropa. Das Dienstleistungsangebot von EPAM deckt den gesamten Produktlebenszyklus ab. Es beinhaltet den Bau von Prototypen im Rahmen von Machbarkeitsstudien, Entwicklung, Testing, Betrieb, sowie Wartung und Support von unterschiedlichsten Softwareprodukten. Die Spanne der Projekte reicht von führenden ERP und E‑Commerce-Produkten bis zur eingebetteten Steuerungs-Software komplexer elektronischer Geräte. Darüber hinaus liefert EPAM Dienstleistungen in den Bereichen Architekturberatung und -entwurf, kundenspezifische Software-Entwicklung, Portierung und Plattform-Migration, sowie die Implementierung komplexer unternehmenskritischer Softwarelösungen auf der Basis von Standardprodukten.

Quelle: Portal der Wirtschaft

IT-Experten weiterhin gefragt

Einer aktuellen Studie des deutschen Industrieverbandes BITKOM zufolge stehen in Deutschland derzeit rund 45.000 Stellen für IT-Experten offen. Demnach gibt es in der ITK-Branche 19.000 offene IT-Stellen, weitere 26.000 bieten die Anwenderbranchen. Laut BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer hatte die Finanzkrise bis dato offenbar kaum Einfluss auf den Arbeitsmarkt für IT-Experten. Die Zahl der offenen Stellen soll sogar leicht über dem Vorjahresniveau liegen. Mit anderen Worten, die Chancen für IT-Spezialisten sind hierzulande nach wie vor sehr gut. So habe etwa ein Drittel der rund 1.500 befragten ITK-Unternehmen aktuell eine oder mehrere offene Position in ihren Unternehmen zu bieten. Die mit Abstand meisten Jobs stellen die Anbieter von Software und IT-Diensten.

Ganz oben auf der Wunschliste stehen Software-Entwickler, die von zwei Drittel der ITK-Unternehmen mit freien IT-Stellen gesucht werden. Ebenfalls gesucht sind Projektmanager und IT-Berater. Dies ist hauptsächlich auf die benötigte Manpower für heutige IT-Projekte zurückzuführen, die in erster Linie aus Beratungsleistungen, individuellen Programmierungen und Schulungen bestehen. Seit dem Jahr 2000 haben Software-Häuser und IT-Dienstleister rund 100.000 neue Arbeitsplätze in Deutschland geschaffen. Mit 518.000 Jobs stellen sie heute den Großteil der insgesamt 829.000 Arbeitsplätze in der ITK-Branche. Im Gegensatz zur ITK-Industrie sind bei den Anwendern im Handel, im produzierenden Gewerbe und anderen Branchen vor allem IT-Administratoren gefragt, die für den reibungslosen Betrieb von IT-Systemen zuständig sind. Der Mangel an Spezialisten bleibt damit auch weiterhin ein gravierendes Problem für die ITK-Branche. 46 Prozent der befragten ITK-Unternehmen geben an, dass sie den Fachkräftemangel direkt spüren. »In absoluten Zahlen handelt es sich um rund 11.000 Stellen, die gar nicht oder nur schwer besetzt werden konnten«, so Scheer. Die Folge sei ein volkswirtschaftlicher Schaden von rund einer Milliarde Euro.

Wie stark sich die aktuelle Finanzkrise allerdings mittelfristig auf die Geschäfte im ITK-Sektor auswirken wird, sei derzeit nur schwer abzusehen. Zwar wird sich der Expertenmangel mit der abflauenden Konjunktur entschärfen, »es gibt aber einen demografisch bedingten, strukturellen Engpass für hochqualifizierte Nachwuchskräfte in praktisch allen technischen Disziplinen und der Informatik«, sagte Scheer. In den kommenden Jahren verabschiede sich eine geburtenstarke Generation hoch qualifizierter Techniker in den Ruhestand. Scheer fordert deshalb: »Das Bildungssystem in Deutschland ist nach wie vor nicht in der Lage, den Nachwuchsbedarf der Wirtschaft zu decken. Deshalb müssen die Reform des Bildungssystems und moderne Zuwanderungsregelungen auf der Tagesordnung der Politik bleiben.«.

Quelle: InformationWeek

IT Outsourcing Events: Anwenderforum Outsourcing 2008

Bad Homburg, 11.11.2008 - 12.11.2008

6. Anwenderforum Outsourcing 2008 – Kongress zeigt, was geht und wie

Im Vordergrund des größten deutschsprachigen Outsourcing Kongresses, zu dem BITKOM, BDI, DIHK und die IHK Frankfurt im November zum sechsten Mal einladen, stehen Wissensvermittlung, Austausch und konkreter Nutzen.
Ziel des Anwenderforums ist es, eine neutrale Plattform zur Vermittlung von praxisorientiertem Know-How bereitzustellen, das Unternehmen und Organisationen bei ihrer Entscheidungsfindung hilft.

„Wir wollen den Teilnehmern auf Augenhöhe, also von Anwender zu Anwender zeigen, was im Outsourcing funktioniert, wie es funktioniert und wo die Fußfallen lauern. Hier geht es um praktische Hilfestellung und die Vermittlung von Wissen, Erfahrung und Best Practise – und das in den Bereichen und Themen, die im Outsourcing wirklich relevant sind und bewegen", erläutert Günter Weinrauch, Vice President Information Management bei PREMIERE Fernsehen und Vorsitzender des Programmbeirats des Anwenderforums Outsourcing 2008.

In über 60 Workshops, Vorträgen, Anwenderberichten und Diskussionen informieren rund 80 Experten, sprich Praktiker aus bekannten deutschen und international aktiven Unternehmen, aus öffentlichen Verwaltungen, Verbänden sowie Forschungseinrichtungen, darüber, was bei IT-gestützter Auslagerung von Geschäftsprozessen geht - vor allem aber, was funktioniert und wie.

Eckdaten des Anwenderforums Outsourcing 2008
Datum: 11.-12. November 2008
Ort: KongressCenter, Louisenstraße 58, 61348 Bad Homburg v. d. Höhe
URL: http://www.bitkom.org/anwenderforum
Themen

  1. Wertzuwachs durch Outsourcing
  2. Innovationen im Outsourcing – Mehrwerte für den Kunden
  3. Globales Sourcing
  4. Markt-Anforderungen und Trends
  5. Management der Outsourcingbeziehung (Governance)
  6. Outsourcing im Bereich Financial Services
  7. Outsourcing im Public Sector
  8. Security im Outsourcing und Compliance
Veranstalter: Bitkom Servicegesellschaft mbH

Quelle: BITKOM

IT-Services: Russland dem Rest der Welt voraus

Der russische IT-Dienstleistungsmarkt wuchs im letzten Jahr fast um die Hälfte auf über $4,4 Mrd., so Alexander Prokhorov von IDC. Laut den Analytikern von IDC ist dies die höchste Wachstumsrate weltweit. 47,2 Prozent mehr Umsatz brachte das Jahr 2007.

Nach der Klassifizierung von IDC bilden das Segment der IT-Services die Systemintegration (geschätzte 30,4 Prozent), IT-Beratung und Anwendungsentwicklung (28,8 Prozent), Wartung und Support von IT-Systemen und Anwendungen (18,7 Prozent), IT-Ausbildung und Trainings (4,3 Prozent). Der Finanzsektor war auch dieses Jahr der größte Abnehmer von IT-Dienstleistungen. Staatliche Strukturen stehen an Platz 2 mit 16,2 Prozent gefolgt von der Telekommunikationsbranche mit 13,1 Prozent.

Laut IDC gehörten zu den Top 10 der russischen IT-Dienstleister die Unternehmen IBS, Technoserv, Croc, Optima, Lanit, Compulink, I-Teco, HP, EPAM Systems und R-Style.

Unter anderen nennt Alexander Prokhorov die steigenden Ölpreise und den Beginn einer ganzen Reihe großer nationaler IT-Projekte, auch in den Regionen, als wichtige Gründe für rasante Entwicklung des IT-Dienstleistungsmarktes in Russland. Die stabile politische Lage sowie das günstige Investitionsklima haben ebenfalls einen positiven Einfluss auf das Wachstum gehabt.

Kurz vor der IDC-Studie untersuchte den russischen IT-Dienstleistungsmarkt auch das französische Marktforschungsunternehmen Pierre Audoin Consultants (PAC). Auch PAC bewertete das Volumen von Russlands IT-Dienstleistungsbranche im vergangenen Jahr mit €3 Mrd. oder $4,4 Mrd. Laut PAC betrage allerdings die Wachstumsrate im Vergleich zu 2006 nur 18 Prozent, was immerhin eine der höchsten Wachstumsraten weltweit ist. Der Grund für die unterschiedlichen Schätzungen liegt, so PAC, in den Fehlschätzungen von IDC in den vergangenen Jahren. Dennoch liegt Russland mit 18 Prozent weit vor Westeuropa (gerade mal 6,6 Prozent) und vor Osteuropa mit 15 Prozent. Die Integratoren, die an der IDC-Studie teilnahmen, haben keine Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Schätzungen von IDC. Die Unternehmen bestätigen die hohen Wachstumsraten und blicken optimistisch in die Zukunft, so erwartet man in den nächsten 3-5 Jahren auf dem russischen IT-Dienstleistungsmarkt Wachstumsraten über 20 Prozent jährlich.

Das Potential des Marktes ist groß. Zwar können die politischen und wirtschaftlichen Krisen, die in letzter Zeit die Welt erschüttern, das Wachstumstempo in kurzfristiger Perspektive hemmen. Aber langfristig gesehen kann durchaus mit einem jährlichen Wachstum zwischen 25-30 Prozent gerechnet werden.

Quelle: CNews (in Russisch)

Innovation und Standardisierung – die Outsourcing-Trends für 2008

2008 stoßen im Outsourcing-Markt zwei auf der ersten Blick widersprüchliche Tendenzen aufeinander: einerseits bestehe die Notwendigkeit, Innovation durch Dienstleister sicherzustellen, andererseits strebe man danach, durch intensivere Standardisierung Kosten zu sparen.

Die Signale aus dem Outsourcing-Markt sind derzeit unterschiedlich. Der Branche wird ein gesundes Wachstum bescheinigt, dennoch hört man hier und da von spektakulär gescheiterten Deals wie z.B. dem milliardenschweren Vertrag zwischen HP und der Deutschen Post World Net. Natürlich fragt man sich dann, ob der Nutzen vom Outsourcing die Investitionen tatsächlich wert ist.

Eigentlich sind sich alle einig, dass sich Outsourcing in dem Mix, wie IT bereitgestellt wird, einen festen und ansehnlichen Anteil erobern wird. Bis 2011 wird dem europäischen Outsourcing-Markt durch Gartner eine jährliche Wachstumsrate 5,1 - 8,6 Prozent in Aussicht gestellt. Der Deutschland-Markt soll laut der Experton Group bis 2010 im Schnitt um die 8 Prozent jährlich wachsen. "Der deutsche Outsourcing-Markt dürfte sich mittelfristig als sehr robust erweisen. Die Zahl der veröffentlichten deutschen Deals beziehungsweise der Verträge mit deutscher Beteiligung ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen. Die Renewal-Rate ist weiterhin hoch und Neugeschäft deutlich sichtbar", schildert Andreas Burau, Research Director bei der Experton Group.

Laut dem britischen Beratungsunternehmen TPI befinde sich der europäische Markt sogar auf einem 10jahreshoch. Duncan Aitchinson, Präsident von TPI, meint eine immer schwächere Konjunktur sei ein wichtiger Grund dafür. Mit Outsourcing träfen die Firmen Vorsorge, um Betriebskosten zu reduzieren und feste in variable Kosten umzuwandeln. Nicht allein kurzfristige Einsparungen seien damit verbunden, auch für zukünftige Wachstumsperioden könnte man sich dynamischer aufstellen.

Lesen Sie den ausführlichen Artikel unter ZDNet

Studie: Offshoring nicht Hauptgrund für den Abbau von Arbeitsplätzen im Banksektor

Finanzunternehmen greifen viel öfter zum Outsourcing, als andere Organisationen. Laut einer neuen Studie ist Offshoring nicht der Hauptfaktor hinter dem Job-Abbau im Bankgeschäft, doch sind das IT- und Support-Personal davon stark betroffen.

Die Restrukturierung ist für fast Dreiviertel aller Entlassungen bei den Banken verantwortlich, dagegen führte das Offshoring in nur 10 Prozent der Fälle dazu, dass Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verloren haben. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Deutschen Bank nach der Zusammenfassung von Daten über verschiedene europäische Finanzunternehmen.

Thomas Meyer, der Verfasser des Berichts, schrieb: “Europaweit gibt es keinen Zusammenhang zwischen dem Anteil von Banken, die ihre IT-Funktionen ausgelagert haben, und den Veränderungen in der Beschäftigungssituation im Banksektor zwischen 2002 und 2006.” Laut dem Verfasser dominieren dagegen andere Faktoren die Relation, solche wie der Rückgang im deutschen Banksektor sowie der Aufholbedarf osteuropäischer Länder im Bereich finanzieller Entwicklung.

Während in Großbritannien in den vier Jahren bis 2006 die Gesamtbeschäftigtenzahl im Banksektor um etwa 10 Prozent abnahm, nutzten nur ca. 14 Prozent aller Banken Offshoring-Dienstleistungen.

Bei den europäischen Banken arbeiten fast 32 Prozent des IT-Personals und an die 38 Prozent der Support-Mitarbeiter im Ausland. Den Löwenanteil der Offshoring-Aufträge nach Indien, um die 41 Prozent, vergeben die Finanzdienstleistungsunternehmen. Gleich danach kommen die Technologie- und Telekommunikationsbranche mit 19 Prozent, Fertigungsunternehmen mit 15 Prozent und Einzelhandelsunternehmen mit etwa 8 Prozent.

Einen wesentlichen Anteil der Offshore-Arbeit in Indien bilden Softwareentwicklung, Business Process Outsourcing, Call Centers und Accounting. Finanzunternehmen setzen immer mehr auf Offshoring. 22 Prozent machen dies bereits, doch wie man sieht, liegt diese Zahl noch weit hinter den 90 Prozent, die im eigenen Land outsourcen.

Doch die Studie warnt die Banken davor, die sofortigen positiven Effekte des Offshorings nicht über zu bewerten. Laut Thomas Meyer werden etwa ein Drittel der Banken mehrere Jahre brauchen, um nach dem ersten Jahr, in dem zusätzlich ins Offshoring investiert wurde, auf die erwarteten 20 Prozent Kosteneinsparungen zu kommen.

Quelle: ComputerworldUK

IT-Outsourcing im Aufschwung trotz globalen wirtschaftlichen Rückgangs

Der globale wirtschaftliche Abschwung zwingt immer mehr Unternehmen dazu, ihre Kosten zu senken und die Gewinne zu steigern, indem die IT-Funktionen an externe Dienstleister ausgelagert werden. Laut dem Marktforscher wird der Markt für IT-Dienstleistungen auch 2008 weiterhin wachsen, wobei die Ausgaben für IT-Funktionen um 9,5% auf $819 Mrd. zunehmen sollen. Die Stärke des IT-Dienstleistungsmarktes wird auch durch die abnehmende Zahl von Meldungen über Profitrückgänge bei IT Service Providern in Großbritannien verdeutlicht. So gab es im zweiten Quartal im Hardware- und Equipment-Sektor nur 12 solcher Meldungen, im Vergleich zu den 20 im ersten Quartal. Outsourcing-Berater behaupten, dass Unternehmen, die auf der Suche nach Möglichkeiten sind, ihre Ausgaben zu kürzen (angesichts der ungünstigen Wirtschaftslage), Kürzungen bei Projekten, die das operative Geschäft betreffen, wie Outsourcing-Verträge und wesentliche IT-Implementierungen, gar nicht in Erwägung zu ziehen brauchen.

Damit blieben die IT-Dienstleister weitestgehend unberührt von jeglichen Kürzungen der IT-Budgets. Für langfristige Projekte ist es höchst unwahrscheinlich, dass diese auf Grund witschaftlicher Faktoren zurückgesetzt werden. Darüber hinaus erhöhen auch KMUs ihre IT-Ausgaben, in der Hoffnung ihr Geschäft auszubauen und die Abhängigkeit von manuellen Prozessen zu minimieren, sprich anfallende Personalkosten zu reduzieren.

In dieser Zeit des wirtschaftlichen Rückgangs suchen die Käufer von Outsourcing-Dienstleistungen zunehmend nach wertorientierten Verträgen, wobei sich ihr Blick oft nach Osten richtet, in der Hoffnung, groß einzusparen und die Notwendigkeit auszuschließen, Personal zu versetzen. Obwohl Indien traditionell als der Outsourcing-Standort betrachtet wird, gewinnen China, Marokko und Ungran zunehmend an Beliebtheit. Tatsächlich eröffneten im Januar 2007 zwanzig IT-Dienstleistungsanbieter aus Großbritannien 21 neue globale Vertriebsniederlassungen, vier davon in China, drei in Osteuropa, ebenfalls drei in Marokko und nur zwei in Indien.

Die Wirtschaft befindet sich im Abschwung, eher als in Rezession, die Unternehmen besitzen die Ressourcen zum Auslagern. Es sind Mittel, die die Unternehmen vorhaben zu investieren in der Gewissheit über zukünftige Vorteile und Einsparungen. Beim Outsourcing müssen die Unternehmen einen IT-Dienstleister finden, der ihren Bedürfnissen und Anforderungen am besten entspricht, während der Dienstleister hochqualitative Ressourcen und Tools aufbringen muss, um dem Käufer eine strategische Lösung entsprechend den Anforderungen bieten zu können.

Sowohl der Anbieter, als auch der Kunde sollten diesen wirtschaftlichen Rückgang als eine Möglichkeit sehen, das Geschäft härter voranzutreiben.

Quelle: ComputerWeekly

Ukraine führend auf dem europäischen Nearshore-Markt

Die Region Mittel- und Osteuropa spielt beim IT-Outsourcing eine der führenden Rollen neben solchen Zentren wie Indien, China und Russland. Es wird erwartet, dass sich die Region in den kommenden zehn Jahren noch weitgehender entwickeln wird. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der ukrainischen Hi-Tech-Initiative.

Auf satte drei Milliarden US-Dollar schätzt man die Umsätze auf dem IT-Outsourcing-Markt in Mittel- und Osteuropa im Vorjahr. Im Rahmen der Studie wurden 16 mittel- und osteuropäische Länder untersucht, von denen die Ukraine, Rumänien, Ungarn, Polen und Tschechien Spitzenwerte erreichten. Die Schlusslichter bildeten Lettland, Slowenien und Albanien. Berechnungsgrundlage war der Umsatz mit IT-Produkten.

Ukraine führt die Statistik an

Nach der Anzahl der IT-Firmen sind in die Ukraine, Rumänien, Weißrussland, Polen und Bulgarien noch vor den anderen Ländern. Auch hier stehen Lettland, Slowenien und Albanien am Ende der Liste. Die Statistik berücksichtigt nur solche Firmen, die mit mehr als zehn Mitarbeitern Outsourcing-Dienste anbieten. Die Mitarbeiteranzahl wurde aus dem Grund so niedrig angesetzt, weil ein sehr großer Teil der IT-Unternehmen in Mittel- und Osteuropa nur wenig Personal beschäftigt. Führend ist die Ukraine auch bei der Anzahl der Beschäftigten. 14.000 IT-Experten befassen sich mit Outsourcing-Diensten. An zweiter und dritter Stelle liegen Rumänien und Weißrussland mit 12.500 bzw. 9.500 Tätigen.

Bei der Studie wurde zudem ermittelt, wie viel ein einzelner IT-Experte den Endkunden pro Jahr und Dienst kostet; inklusive Lohn, Steuer und Kosten für Geschäftsräume. Bei Spitzenreiter Polen sind das zwischen 32.800 und 66.000 US-Dollar, in Albanien lediglich zwischen 25.920 und 45.440 US-Dollar.

Was hat das mit dem deutschen IT-Markt zu tun?

Welche Auswirkungen haben diese Entwicklungen auf den IT-Markt beziehungsweise könnten sie haben? Analyst Christian Berner sieht es nicht als wirtschaftliche Option, wenn die deutsche IT-Industrie mit osteuropäischen Outsourcing-Firmen Geschäfte macht. Möglich wäre, dass osteuropäische Länder Teil der grenzübergreifenden Wertschöpfungskette deutscher IT-Dienste werden. So wie man es heute schon im Automobilsektor zwischen der Slowakei und Deutschland beobachten kann.

Quelle: CIO.de

Near- und Offshore IT-Services: Deutschlandmarkt im Aufwind

Gute Zeiten stehen dem Markt für Near- und Offshore IT-Dienstleistungen in Deutschland bevor. Zu diesem Schluss kommt die jüngste Studie des unabhängigen Analysten- und Beratungshauses Berlecon Research, das seit über 10 Jahren Chancen und Herausforderungen neuer ITK-Technologien auf dem deutschen Markt bewertet. Die Mehrzahl der befragten Anbieter in diesem Segment geht von steigenden Umsätzen und Gewinnen im Deutschlandgeschäft für 2008 aus, was natürlich gerade die großen Global-Sourcing-Anbieter dazu bewegt, ihre Präsenz hierzulande auszubauen, darunter auch viele IT-Dienstleister aus Indien sowie Ost- und Südosteuropa. Nach eigenen Angaben wollen dies nahezu alle Befragten in der nächsten Zukunft machen. Zu betonen ist, dass heute bereits um die 75 Prozent der ausländlischen Global-Sourcing-Unternehmen in Deutschland mit eigenständigen Landesgesellschaften präsent sind.

Laut den Ergebnissen der aktuellen Marktanalyse erwarten etwa 90 Prozent der interviewten Unternehmen in 2008 einen Zuwachs in Umsatz und Auftragsbestand. Knapp drei Viertel der Respondenten rechnen zudem im laufenden Jahr mit höheren Gewinnen im Global-Sourcing-Geschäft mit deutschen Kunden. Wie Dr. Andreas Stiehler, Senior Analyst bei Berlecon Research, erklärt, soll gerade bei den großen Anbietern die Erkenntnis gereift sein, dass der Ausbau der lokalen Präsenz Grundvoraussetzung ist, um im Deutschland-Geschäft Fuß zu fassen. Für die deutschen IT-Dienstleister bedeutet das verschärften Wettbewerb um die hiesigen Kunden.

Zwar erwartet auch jeder zweite Befragte im Rahmen dieser Studie Preissteigerungen, diese werden allerdings keinen oder kaum einen Einfluss auf das Geschäft haben, da die Near- bzw. Offshore-Tagessätze gegenüber den Preisen für vergleichbare Leistungen in Deutschland wesentlich niedriger sind. Generell aber spielen die Kostenvorteile bei der Auslagerung eine zunehmend geringere Rolle. Vielmehr rücken Aspekte wie die Qualität der zu erbringenden Dienstleistungen, technisches Know-How und branchenspezifisches Wissen der Anbieter in den Vordergrund.

Quelle: Berlecon Research

Ein sattes Plus für den CRM-Markt

Nach wie vor ist die Nachfrage nach Customer Relationship Management Software (CRM) sehr stark. Die traditionellen Marktführer in diesem Segment sind die walldorfer SAP AG und das US-amerikanische Unternehmen Oracle.

Laut dem Marktforscher Gartner setzten die Unternehmen mit CRM-Solutions insgesamt weltweit um die 8,1 Milliarden Dollar im Jahr 2007 um, was 23 Prozent mehr ist, als noch im Vorjahr. Das war bei weitem kein Ausnahmejahr: So verzeichnet der CRM-Markt bereits seit vier Jahren ein solides Wachstum. Die primären Markttreiber waren der verstärkte Fokus auf die Bewahrung von Bestandskunden, sowie Software as a Service (SaaS). Eine Besonderheit des CRM-Umfeldes zeigt sich darin, dass gehostete Lösungen hier bereits wesentlich stärker angenommen werden, als in jedem anderem Software-Segment.

Die SAP AG ist wie auch im Vorjahr eindeutiger Marktführer mit einem Marktanteil von 25,4 Prozent. Dieser Wert blieb gegenüber dem Jahr zuvor unverändert. Anders beim marktzweiten, dem US-amerikanischen Giganten Oracle, dessen Anteil zur Zeit bei 16,3 Prozent liegt und damit 0,8 Prozent über dem Vorjahresergebnis (15,5 Prozent). Auf Platz drei liegt bereits der SaaS-Spezialist Salesforce mit 8,4 Prozent (Vorjahr 6,9 Prozent), damit ein sattes Plus von 1,5 Prozent in einem Jahr.

Quelle: InformationWeek

Softwareentwickler: Russlands versteckte Ressourcen

Russlands ITK-Branche boomt, und die ausländischen Investoren stürmen den Markt, um Geld in den aufregendsten und innovativsten Sektor der russischen Wirtschaft zu pumpen. Software macht einen Großteil von Russlands IT-Exporten aus. Zwischen 2002 und 2006 wuchsen die Auslandsexporte um etwa 40 Prozent, während die Softwareverkäufe um etwa 80 Prozent jährlich zunehmen.

Im Technologiesektor gilt Russland als ein primärer Standort für ausländische Investitionen, dank seinen gut ausgebildeten Fachkräften und den Kostenvorteilen, die auf dem hiesigen Outsourcing-Markt zu erreichen sind.

Jean-Philippe Courtois, Präsident von Microsoft International, erklärte RT auf dem Wirtschaftsforum in St. Petersburg, warum er so optimistisch in die Zukunft blicke. Laut Courtois arbeiten in Russland eine Menge Spitzenprogrammierer, die man ohne weiteres zu den besten der Welt zählen kann. Darüber hinaus werden in Russland auch einige der heißesten Softwareprodukte der Welt entwickelt.

So besitze die weltführende IT-Handelsmarke Google gleich mehrere Büros in Russland, in denen nicht nur bereits vorhandene Produkte lokalisiert, sondern auch neue Anwendungen durch lokales Personal entwickelt werden.

Maksim Azarov, Produktmanager bei Google Moskau, erzählte RT über die hellen Köpfe in seinem Unternehmen. “Wir beschäftigen sehr gute Leute, doch noch mehr sind erforderlich,” gab Azarov zu. “Was die Qualität betrifft, so bin ich der Überzeugung, dass die russische Schule im Bereich Informatik und Programmieren sehr stark ist, und es freut mich zu sehen, wie sie wieder auferlebt zusammen mit der allgemeinen Wirtschaftssituation, die von Tag zu Tag besser wird.”

In den kommenden 3 Jahren sollen kleine sowie mittelständische Unternehmen über $20 Mrd. für IT-Produkte ausgeben, während die Gesamtausgaben für IT im selben Zeitraum auf über $37 Mrd. geschätzt werden. Einige Probleme gebe es dennoch, wie z.B. Piraterie sowie einen Mangel an Marketing und Management-Fähigkeiten.

Quelle: RussiaToday

Die Zeit der Outsourcing-Megadeals nährt sich dem Ende

Es finden immer weniger Outsourcing-Megadeals statt, dagegen bevorzugen es die Unternehmen, kleinere Aufträge an verschiedene Dienstleister gleichzeitig zu vergäben. Laut dem Marktforscher Gartner ist die Zahl der Outsourcing-Verträge mit einem Volumen über $1 Mrd. von 12 im Jahr 2006 auf gerade mal 10 im letzten Jahr zurück gegangen.

Das Gesamtvertragsvolumen der Megadeals fiel letztes Jahr auf $12 Mrd. und damit auf das niedrigste Niveau seit acht Jahren, während das durchschnittliche Vertragsvolumen im selben Zeitraum von $2,6 Mrd. auf $1,2 Mrd. zurücksetzte. Die größten Deals machen nur knapp 40 Prozent vom Gesamtvolumen und gar nur 6,8 Prozent von der Gesamtzahl aller abgeschlossenen Outsourcing-Verträge aus. Gleichzeitig nahm die Zahl der Verträge mit einem Wert unter $50 Mio. deutlich zu und erreichte einen Anteil von 39,5 Prozent von allen abgeschlossenen Outsourcing-Verträgen.

Laut dem Marktforscher Gartner widerspiegeln diese Zahlen die steigende Tendenz zum Multisourcing, wenn die Unternehmen ihre Geschäftprozesse oder IT an mehrere Dienstleister auslagern.

Kurt Potter, Forschungsdirektor bei Gartner, sagte dazu: "Viele Kunden wollen vorerst die Vertragspraktiken, Möglichkeiten und die Kultur der Dienstleister testen, bevor größere Outsourcing-Aufträge an die besten Dienstleister vergeben werden. Oder es wird in geringerem Umfang ausgelagert, um somit mögliche Risiken, die mit einem Outsourcing-Projekt verbunden sind, zu meiden."

Außerdem gab Potter hinzu, der Rückgang könne durch die Tatsache erklärt werden, dass Outsourcing mittlerweile als ganz gewöhnlicher Geschäftsablauf gesehen wird, und immer weniger Verträge bekannt gegeben werden.

Quelle: ZDNet

Nearshore Outsourcing-Standorte gewinnen immer mehr an Beliebtheit

Laut der jüngsten Studie der National Outsourcing Association (NOA) gewinnen Nearshore-Entwicklungszentren als Outsourcing-Standorte immer mehr an Popularität.
Nach Meinung von Martyn Hart, dem Vorsitzenden der NOA, führte die EU-Erweiterung dazu, dass das Vertrauen in osteuropäische Standorte wie z.B. Bulgarien, Rumänien u.a. bei der Abwicklung von Outsourcing-Projekten deutlich stieg. Die Gründe dafür lagen in der Vergangenheit in mäßigem Datenschutz, sowie allgemeinen Barrieren durch Unterschiede in der Gesetzgebung.

Die NOA befragte hierzu über 50 Teilnehmer des European Outsourcing Association Summit, das im Mai stattgefunden hat. Unter den Delegierten waren sowohl Unternehmen, die Outsourcing-Dienstleistungen bereits nutzen oder dies für die nächste Zukunft planen, als auch die IT-Dienstleister selbst und Unternehmen, die Rechts- und Beratungsdienstleistungen für die Industrie anbieten.

59 Prozent der Befragten glauben, dass z.B. Rumänien und Bulgarien attraktiver geworden sind als früher, und nur 9 Prozent meinten, die Attraktivität dieser Standorte sei zurückgegangen.

Osteuropa profitiert von seinem guten Bildungssystem,” fügte Hart hinzu. Obwohl eine Vielzahl der Inder Englisch als ihre zweite Sprache betrachten, zählt Hart diese nicht unbedingt zu deren Vorteilen. Dabei beruft er sich auf eine andere NOA-Studie, die neulich durchgeführt wurde. Laut dieser Untersuchung waren nur 4 Prozent von 1000 berfagten britischen Bürgern mit dem Service indischer Call Center zufrieden.

75 Prozent der befrgaten Experten waren davon überzeugt, dass einer der führenden indischen Provider in der nächsten Zukunft einen großen europäischen oder amerikanischen Dienstleister übernehmen wird.

Lesen Sie die Gesamtübersicht zur Studie bei ITweek

Strategisches IT-Outsourcing steigert die Effizienz

Laut der jüngsten Studie gehen technologisch fortgeschrittene Unternehmen das Thema IT-Outsourcing viel mehr strategisch an und sind folglich in der Lage, kritische Entscheidungen darüber zu treffen, welche Prozesse im Hause behalten und welche an externe Dienstleister ausgelagert werden sollen. Eine Studie des Marktforschers Freeform Dynamics zeigt, dass die Unternehmen eine Vielzahl sowohl neuer als auch bewährter Ansätze zum IT-Outsourcing in Einklang bringen müssen, um die Effizienz ihrer Unternehmungen deutlich zu steigern.

Das Marktforschungsunternehmen erklärte: „Im Rahmen dieser Studie stellten wir einen klaren Zusammenhang fest, zwischen IT-Organisationen, die ihre Dienstleistungen an Kunden auf einem strategischeren Niveau liefern, und dem, wie diese IT-Organisationen von den Kunden wahrgenommen werden. Noch wichtiger ist vielleicht sogar, dass ein Zusammenhang mit den Ergebnissen der Aktienmärkte festgestellt wurde. Das ist ein positives Zeichen, was darüber hinaus erhebliches Gewicht für das Argument liefert, dass die IT weitaus mehr als nur eine Kostenstelle sein kann."

Währenddessen berichtet die jüngste Studie des Marktforschungsunternehmens Ovum, dass eine Reihe von managed IP Services, inkl. managed Metro-Ethernet, managed IP Virtual Private Networks, managed IP Voice und managed Security, bis 2012 jährlich um ca. 18 Prozent zunehmen werden.

Laut dem Marktforschungsunternehmen wird 2012 das Marktvolumen für das Outsourcing solcher Dienstleistungen über $66 Mrd. betragen, mit einer besonders starken Nachfrage für Managed Services in Europa und Nordamerika.

Quelle: ITONews.eu

$50 Millionen für Wachstum, Innovationen und Akquisitionen

EPAM Systems, größter IT-Outsourcing-Dienstleister in Mittel- und Osteuropa, gab diese Woche bekannt, sich eine Minderheitsbeteiligung in Höhe von $50 Millionen von einer Gruppe globaler Investment-Unternehmen (Renaissance Capital, Da Vinci Capital Management und Euroventures Capital) gesichert zu haben. Dieses Kapital wird EPAMs organisches Wachstum, seine Innovationen sowie Akquisitionen verstärkt unterstützen.

Der Markt für IT-Outsourcing-Dienstleistungen befindet sich im Aufschwung, und zweistellige Wachstumsraten sind hier in der Region Mittel-/Osteuropa sowie Russland für die Provider nichts Ungewöhnliches. Die Kennzahlen von EPAM waren in den vergangenen Jahren überaus bemerkenswert, so wuchs das Unternehmen im Jahr 2007 um mehr als 50 Prozent und steigerte seinen Jahresumsatz auf über $100 Millionen. „Um dieses Wachstum auch in Zukunft aufrecht zu erhalten und erfolgreich auf dem globalen Markt gegen die besten Unternehmen der Welt zu konkurrieren, muss EPAM weiterhin aggressiv in das globale professionelle Talent und die Infrastruktur investieren, aber auch spezifische Akquisitionen in Europa und Nordamerika finanzieren, um EPAMs Dienstleistungsportfolio für eine wachsende Zahl von globalen Kunden zu erweitern. Und diese Kapitalsteigerung macht es uns möglich," sagte Arkadiy Dobkin, Vorstandsvorsitzender und CEO von EPAM Systems.

Seit seiner Gründung in 1993 entwickelte sich EPAM zum führenden Dienstleister im Bereich Softwareentwicklung und IT-Outsourcing in Mittel- und Osteuropa. Heute beschäftigt das Unternehmen über 4000 Spezialisten an seinen Entwicklungsstandorten in Ungarn, Russland, Weißrussland und der Ukraine, sowie hoch erfahrene Teams für den Vertrieb und die Vorortbetreuung in Deutschland, für den deutschsprachigen Raum, Großbritannien und den USA.

Quelle: EPAM Systems

Gartner Outsourcing & Vendor Management Summit

19. – 21. Mai, 2008 Washington, DC Gaylord National Resort & Convention Center

In diesen Tagen findet in Washington, DC das bereits traditionelle Gipfeltreffen der Outsourcing-Industrie unter der Schirmherrschaft von Gartner, dem führenden Marktforschungs- und Analyseunternehmen für die Technologie-Industrie statt.

Die IT-Outsourcing-Industrie stellt immer neue Herausforderungen sowohl für die Dienstleister als auch für die Kunden: Die Leistungsfähigkeit der Anbieter, steigende Lohnkosten sowie die Fähigkeit, sich schnell den neuen Liefermodellen anzupassen usw. Doch die Ziele und Anforderungen bleiben nach wie vor: Agilität, Wirtschaftlichkeit und entscheidender Konkurrenzvorteil. Wie ist das zu erreichen? Die Antwort auf diese Frage werden die Teilnehmer versuchen, im Laufe des mehrtägigen Gartner Outsourcing & Vendor Management Summit herauszufinden. Doch das Schlagwort für diese Tage heißt jetzt schon „Multisourcing“.

Weitere Informationen zum Event finden Sie unter http://www.gartner.com/

Mittel- und Osteuropas IT-Outsourcing-Markt: Über $3 Mrd. Jahresumsatz

Laut den jüngsten Untersuchungen erreichte der Markt für IT-Outsourcing-Dienstleistungen in der Region Mittel- und Osteuropa 2007 einen Jahresumsatz von über $3 Mrd.

Eine Reihe von IT-Verbänden sowie die größten IT-Unternehmen beteiligten sich an dieser Studie, die im Zeitraum August 2007 – Februar 2008 von der Ukrainian Hi-Tech Initiative mit der Unterstützung des Nachrichtenportals ITONews.eu sowie Baltic Outsourcing Association (Litauen), JNN Consult Ltd (Bulgarien) und der Employers Association of the Software and Services Industry (Rumänien) durchgeführt wurde.

Unter den 16 teilnehmenden Ländern lagen die Ukraine, Rumänien, Ungarn, Polen und die Tschechische Republik an der Spitze dieser Liste in Bezug auf das Marktvolumen. Darüber hinaus lagen diese Länder auch in der Produktion und Lieferung fertiger IT-Produkte ganz vorne.

Nach der Zahl der im Land ansäßigen IT-Unternehmen lagen die Ukraine, Rumänien, Weißrussland, Polen und Bulgarien vor anderen Standorten in Mittel- und Osteuropa. Die MOE-Region erlebt derzeit eine überaus erfolgreiche Entwicklungsphase, Unternehmen weisen sowohl organisches als auch nicht-organisches Wachstum auf. Laut den Experten wird das Interesse an der Region, dank seines enormen ITO Potentials, auch in der kommenden Dekade wohl kaum nachlassen. Die Gründe dafür liegen an der Oberfläche: Neue Kunden locken außerordentlich starke technische Kompetenzen und die hohe Professionalität der hiesigen Experten, niedrigere Lohnkosten, eine günstige Gesetzgebung sowie die geographische Nähe und ausgezeichnete Nearshoring Möglichkeiten für Unternehmen aus Westeuropa.

Nach der Zahl der in der IT-Outsourcing-Industrie beschäftigten IT-Fachkräfte zeichnet die Studie Weißrussland, die Ukraine, Rumänien, Ungarn und Bulgarien als Länder mit dem größten Ressourcen-Pool aus.

Darüber hinaus wurden Versuche unternommen, die minimalen und maximalen Entwicklungskosten für den Endkunden pro IT-Experten je nach Land zu berechnen. Demnach arbeiten die "teuersten" Fachkräfte in Polen, Ungarn, Rumänien, der Tschechischen Republik und Estland.

Quelle: ITONews.eu

Die Top 100 Outsourcing Unternehmen der Welt

Auch dieses Jahr zeichnete die International Association of Outsourcing Professionals (IAOP) im Rahmen der jährlichen „Global Outsourcing 100“-Rangliste die weltbesten Outsourcing-Anbieter aus. Die 100 besten wurden durch eine kompetente Jury auf Grund von vier Schlüsselkriterien – Größe und Wachstum, Kundenzufriedenheit, Kompetenzniveau sowie Managementfähigkeiten – ermittelt. Die IAOP setzt als Organisation weltweit Standards für das Outsourcing und sieht sich als Sprachrohr der Branche. Mit weltweit über 40.000 Mitgliedern aus dem Bereich Outsourcing hilft IAOP den Unternehmen dabei, die Erfolgsrate und den ROI ihrer Outsourcing-Initiativen zu verbessern sowie die Möglichkeiten des Outsourcings in ihren Geschäftsbereichen auszubauen. Sollten Sie also auf der Suche nach einem kompetenten Partner für Ihre Outsourcing-Initiative sein, werden Sie hier bestimmt fündig.

Die Gesamtliste der 2008 Global Outsourcing 100 Unternehmen finden Sie auf der offiziellen Internetseite der International Association of Outsourcing Professionals (IAOP).

Quelle: IAOP